Vorteile Des Verzehrs Von Orangen FüR Die Gesundheit

Orangen könnte man am liebsten das ganze Jahr genießen. Ihr Geruch erinnert an die warmen Sommertage in der Toskana genauso wie an gemütliche Nachmittage zur Weihnachtszeit – und ihr Geschmack passt zu Hühnchen genauso gut wie zu Schokolade.

Im Fruchtfleisch stecken gesunde Vitalstoffe, die das Immunsystem stärken und dem Körper guttun. Bekannt sind Orangen insbesondere aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin C.

Orangen:

Zudem heißt es, dass Abnehmen mit Orangen gut funktioniert. Wir klären hier, was dahinter steckt und warum du generell Orangen in deine ausgewogene Ernährung einbauen solltest.

Sind Orangen Gesund?

Aufgrund seiner hohen Fruchtzuckergehalts wurde vor allem Orangensaft in den letzten Jahren gerne in dieselbe Schublade wie Cola oder Limonade gesteckt – und gilt daher als Mitverursacher für Übergewicht und Gicht.

Die Wissenschaftler der Universitäten Kiel und Hohenheim fanden in der bereits erwähnten Studie heraus, dass, wenn der Orangensaft zu einer Mahlzeit getrunken wird, er zur Sättigung beiträgt und sich nicht als Extrapolster auf den Hüften niederschlägt.

Trotzdem sollte Orangensaft, aufgrund des enthaltenen Fruchtzuckers und der Kalorien, natürlich nicht wie Wasser getrunken werden. Ein Glas am Tag ist ein gesundes Maß und vollkommen in Ordnung.

Orangensaft: Sind Orangen In Flüssiger Form Gesünder?

Am besten ist es also, wenn du nicht nur frische Orangen oder nur Saft trinkst, sondern variierst. Wichtig zu wissen: Die Rede ist von frisch gepressten Saft und keinen Fertigsaft aus der Flasche oder Tetra-Pack, denn hier wird meistens noch einmal Zucker zugesetzt.

Das bedeutet, dass das enthaltene Eisen in Vollkornbrot oder Haferflocken besser aufgenommen wird, wenn Vitamin C-haltige Lebensmittel dazu gegessen werden. Bedeutet: Öfter mal Orangenfilets ins Müsli schnippeln oder frisch gepressten O-Saft zum Butterbrot schlürfen.

Bekannt ist die Orange vor allem für ihren hohen Vitamin-C-Gehalt – und der beträgt stolze 49 Milligramm pro 100 Gramm. Mit dem Fruchtfleisch von zwei Orangen kann ein Erwachsener somit seinen Tagesbedarf decken. Kein Wunder also, dass besonders im Winter die Zitrusfrucht heiß begehrt ist.

Orangen: So Gesund Sind Die Zitrusfrüchte Wirklich

Das Vitamin C schützt unser Immunsystem und ist ein echter Fitmacher: Es unterstützt die Kollagenproduktion im Bindegewebe und hemmt die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen oder anderen schädlichen Stoffen.

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Die Erntezeit der Orange in Südeuropa, vor allem in Italien und Spanien, beginnt im November und dauert bis Ende März an. Bis die Zitrusfrüchte reif sind, können bis zu 18 Monate verstreichen.

Die Ernte erfolgt in mühsamer Handarbeit, lediglich Saftorangen werden maschinell geerntet. Dabei spielt der richtige Erntezeitpunkt eine wichtige Rolle: Einmal vom Baum gepflückt, reifen Orangen nämlich nicht mehr nach.

Orangensaft Als Bestandteil Der Ernährung Im Alter

Vollständig gereift schmecken Orangen süß mit einem Hauch Säure – das Verhältnis ist demnach besonders ausgewogen. Je länger die Früchte reifen, desto süßer sind sie. Bei Sorten wie der Blutorange ist die Säure sehr dominant.

Entstanden ist die Orange aus einer Kreuzung von Pampelmuse und Mandarine. Ihren Ursprung hat die Orange in Asien: Dort wurde sie in Nordindien und im Westen Chinas bereits vor Jahrhunderten angebaut. Erst im 15. Jahrhundert fand sie ihren Weg nach Europa. Ein anderer Name der Orange lautet übrigens Apfelsine – „Apfel aus China“.

Orangen

Nach wie vor wachsen Orangen in tropischen und subtropischen Gebieten. Heutzutage werden se immer noch in China und Indien angebaut, allerdings produziert Brasilien fast doppelt so viele Früchte wie beide Länder gemeinsam. Andere wichtige Orangenproduzenten sind Mexiko, USA, Spanien und Ägypten.

Sind Die Mandarinen Frisch? So Erkennen Sie Es!

Doch Achtung: Nicht jede pralle Orange ist auch saftig und lecker. Ist die Schale der Orange feinporig und glatt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie schön saftig ist, größer.

Ein anderer Trick, um eine saftige Orange zu erwischen, ist das Gewicht zu vergleichen. Haben zwei Orangen dieselbe Größe, einfach ihr Gewicht schätzen – und zur schwereren Orange greifen. Die enthält dann nämlich mehr Saft.

Die Südfrüchte am besten an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort lagern – zum Beispiel in einer Holzkiste im Keller oder in der Vorratskammer. Orangen können bis drei Wochen haltbar bleiben. Bio-Orangen verderben schneller, da sie keine Konservierungsstoffe enthalten.

Sind

Das Passiert, Wenn Sie Jeden Tag Eine Orange Essen

Damit es keine Sauerei gibt, solltest du ein paar Tipps beachten, bevor wild losgeschält wird. Am besten schneidest du die Orangenschale mit einem scharfen Messer in ca. 3 cm großen Abständen rundum ein – dann lässt sich die Schale ganz einfach abziehen.

Orangensaft ist von der Frühstückstafel schon längst nicht mehr wegzudenken. Der Saft eignet sich zudem hervorragend zur Verfeinerung von Dressings, Dips oder als Zutat für Smoothies und saftigen Kuchen.

Beim Filetieren sollte die Orangenschale samt der weißen Haut vorsichtig vom Fruchtfleisch geschnitten werden.  Danach mit einem scharfen Messer eng und tief genug an den weißen Trennhäuten entlangschneiden und einzelne Orangenfilets herauslösen.

Können Hunde Orangen Fressen?

Orangensaft in herzhafte Soßen und Suppen verleihen den Gerichten eine aromatische, fruchtige Note – vor allem zu Lachs, Hähnchen und Ente ist es ein Gedicht.Wenn im Norden Eis und Kälte herrschen, sorgen Orangen aus dem Süden für sonnige Stimmung und jede Menge Vitamine! Und auch als kulinarische Bereicherung in der Küche sind Orangen ein höchst willkommener „goldener Segen“.

Vorteile

Inhaltsverzeichnis Interaktive Infografik zu Orangen Das sollten Sie über Orangen wissen Herkunft Saison Geschmack Sorten Unsere liebsten Rezepte mit Orangen Wie gesund sind eigentlich Orangen? Einkaufs- und Küchentipps für Orangen Einkauf Lagerung Vorbereitung Zubereitungstipps für Orangen Infografik zu Orangen Copyright: sveta – stock.adobe.com Orangen... ...machen glücklicher: Der Duft von frischen Orangen wirkt anregend und stimmt positiv. Gleichzeitig macht er gelassener und entspannter. Das zeigte unter anderem ein Experiment von Forschern der Universitäten Sankt Gallen und Washington. ...tun der Linie gut: In Orangen steckt relativ viel Fruchtzucker – je süßer, desto mehr. Aber Dickmacher sind sie trotzdem nicht. Denn die leckeren Zitrusfrüchte enthalten praktisch kein Fett und haben pro 100 Gramm ganze 42 Kalorien. Daher sind sie eine gute Alternative zu Süßkram. ...sorgen für gutes Sehen: Provitamin A und Flavonoide, also die roten Pflanzenfarbstoffe in Orangen stärken die Sehkraft und machen außerdem eine schöne Haut. Besonders günstig sind Blutorangen, denn sie enthalten am meisten der gesunden Beautystoffe. ...stärken das Immunsystem: Je nach Sorte stecken in 100 Gramm Orangen bis zu 50 Milligramm Vitamin C. Zwar kann es anders als oft vermutet keine Grippe verschwinden lassen, aber dem Immunsystem tut es auf jeden Fall gut. Denn Vitamin C gehört zu den wichtigen Antioxidanzien, die unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen wie freien Radikalen schützen. ...schützen vor Krankheiten: Ihr hoher Gehalt an Carotinoiden (Provitamin A) und Flavonoiden (Pflanzenfarbstoffe) macht Orangen besonders gesund: Diese Antioxidanzien schützen uns vor Zellschädigungen wie auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. ... machen schöne Haut: Ihre Flavonoiden sowie der ebenfalls hohe Gehalt an Betacarotin schützen effektiv die Zellen, indem zellschädigende Faktoren abgewehrt werden. So erscheint die Haut länger frisch und makellos. ...bekommen nicht jedem: Wer einen empfindlichen Magen hat oder öfter Sodbrennen bekommt, genießt Zitrusfrüchte wie Orangen wegen ihres relativ hohen Säuregehalts besser in Maßen. Das gleiche gilt übrigens auch für Säfte, die aus Orangen hergestellt werden. ...können Herzkranken schaden: Klar sind Orangen gesund – das gilt allerdings für alle, die Betablocker einnehmen, nur bedingt. Diese Medikamente erhöhen den Kaliumgehalt im Blut, der durch das in Orangen ebenfalls reichlich steckende Kalium gefährlich hoch ansteigen kann. Das sollten Sie über Orangen wissen Orangen liegen auf den vorderen Plätzen unter den bei uns beliebtesten Früchten. Und das gilt keineswegs nur hierzulande, denn Orangen gehören weltweit zu den wichtigsten und am häufigsten angebauten Früchten überhaupt. Herkunft Wer den gängigen Zweitnamen Apfelsine zurück ins Lateinische übersetzt, weiß sofort, woher der Chinesische Apfel stammt: Im Süden Chinas gab es Orangenbäume bereits vor rund 3000 Jahren. Von dort aus begann ihr Siegeszug rund um die Welt. Heute werden Orangen in allen warmen Ländern der Erde angebaut. Die bei uns verkauften Winterorangen kommen fast ausschließlich aus Mittelmeerländern, vor allem aus Spanien. Saison Die Ernte von südeuropäischen Orangen startet im späten Herbst und geht bis etwa April, sodass bei uns speziell in der ansonsten an Frischem eher armen Jahreszeit ein reichliches Angebot herrscht. Je nach Herkunftsland gibt es frische Orangen aber auch zu allen anderen Jahreszeiten, beispielsweise aus den USA, Israel oder Südafrika. Eine Ausnahme bilden Blutorangen, die lediglich von Dezember bis Anfang April erhältlich sind. Geschmack Bei reif geernteten Orangen ist das Verhältnis von Fruchtsäure und Süße besonders ausgewogen. Das Fruchtfleisch von unreif vom Baum geernteten Orangen sowie späten Sorten wie der Blutorange schmeckt deutlich säuerlicher. Sorten Kein Wunder, dass selbst Fachleute bei Orangen leicht den Überblick verlieren: Es gibt mehr eine Vielzahl an Sorten, die sich in Form, Farbe, Geschmack, Saft- und Kerngehalt zum Teil wesentlich unterscheiden. Ein besonderes Merkmal teilen sie aber alle mit ihren gelben Vettern, den Zitronen: Orangenbäume tragen gleichzeitig betörend duftende Blüten und sowohl reife als auch unreife Früchte. Man kann sie also mehrmals im Jahr abernten, sodass der Vorrat an Orangen selten knapp wird.  Man teilt Orangen übrigens je nach Erntezeitpunkt in Sommer- und Winterorangen ein. In Deutschland werden vor allem Winterorangen verkauft, die einen Marktanteil von etwa 90 Prozent haben. Winterorangen unterteilt man wiederum in sogenannte Blond- und Blutorangen. Zu den Blondorangen gehören unabhängig von Sorte und Herkunft oder Erntezeit alle Orangen mit gelber bis orangefarbener Schale und hellem Fruchtfleisch. Blutorangen reifen vor allem in Italien, speziell auf Sizilien. Ihr Name  bezieht sich schlicht auf die hell- bis dunkelroten Farbe ihres herben und stark säuerlichen Fruchtfleischs und auch ihre Schale zeigt zumindest teilweise rote Stellen. Unsere liebsten Rezepte mit Orangen Klassiker mal anders Orangen-Tomaten-Suppe mit Sahnetupfen 4.733335 (15) 10 Min. 20 Min. 182 kcal 63 Saisonale Küche Orangen-Bulgur mit Obstsalat 4.714285 (7) 20 Min. 20 Min. 370 kcal 79 Clever naschen Orangen-Flan mit Pistazien und Karamell-Orangen 4.666665 (3)