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Kann ein Apfel in der Schwangerschaft schaden? Nein, im Gegenteil – er macht sich ganz ausgezeichnet auf dem Speiseplan, weil er so reich an Vitaminen und Nährstoffen ist. Was du jedoch als Allergikerin oder bei Schwangerschaftsdiabetes beachten solltest, verraten wir dir hier.

Ob als saftiger Snack nach dem Schwangerschaftsyoga, köstlich versteckt im Quarkkuchenteig oder in bester Gesellschaft im Obstsalat – ein Apfel macht eigentlich immer eine gute Figur. Das gilt auch während der Schwangerschaft: Wenn du Appetit auf Äpfel hast, kannst du dich an der Obstschale also so oft bedienen, wie du möchtest. Denn in der Frucht stecken jede Menge gesunde Stoffe.

Apfel

Auch Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Magnesium und Kalzium führst du deinem Körper durch einen kräftigen Biss in den Apfel zu. Direkt unter der Schale befinden sich die meisten guten Stoffe; du isst das Obst also am gesündesten, wenn du es nicht schälst. Am besten wählst du daher Äpfel aus biologischem Anbau. Diese Äpfel werden nicht mit Pestiziden behandelt, deren Rückstände manchmal noch an der Schale haften.

Welches Obst Ist Für Schwangere Empfehlenswert?

Äpfel enthalten darüber hinaus viele Ballaststoffe in Form von Cellulose und Pektin. Diese haben den angenehmen Effekt, dass sie die Verdauung ankurbeln. Das hilft dir in der Schwangerschaft vor allem dann, wenn dein Darm etwas träge ist und auf Touren gebracht werden muss.

Bevor du den Apfel isst, solltest du ihn einmal gründlich unter kühlem, fließendem Wasser abspülen. So entfernst du zum einen mögliche Pestizidrückstände und zum anderen Keime wie Listerien oder Taxoplasma gondii, welche die Infektionskrankheit Taxoplasmose hervorruft.

Der Apfel muss nicht immer als handliches Obststück daherkommen. Auch verarbeitet als Apfelmus oder Dörrobst wie Apfelringe ist er ein süßer Snack, der das Verlangen nach ungesunden Süßigkeiten stillen kann. Übrigens eignet sich Apfelmus auch prima als Schonkost, wenn du unter Morgenübelkeit in der Schwangerschaft leidest.

Elternleben.de: Gesunde Ernährung In Der Schwangerschaft

Ursachen der Übelkeit in der Schwangerschaft (Morning-Sickness-Syndrom): Für die regelmäßig auftretende Übelkeit während der Schwangerschaft ist höchstwahrscheinlich die Hormonumstellung verantwortlich. Meist beginnt das Unwohlsein ungefähr in der 5. Schwangerschaftswoche und endet, wenn der Hormonhaushalt sich eingependelt hat, etwa um die 13. Schwangerschaftswoche.

Die Schale ist die Haut des Apfels. Sie bildet eine natürliche Schutzbarriere gegen Keime und Bakterien. Ist diese beschädigt, können die Krankheitserreger in die Frucht eindringen. Daher solltest du darauf achten, keine Äpfel zu verzehren, die bereits aufgeschnitten sind und länger lagern, beispielsweise in Form eines Obstsalates von der Kühltheke im Supermarkt.

Eine Apfelallergie besteht meist als Kreuzallergie, also in Zusammenspiel mit einem anderen allergieauslösenden Stoff. Häufig sind hier Birkenpollen der Allergenpartner von Äpfeln.

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Für die Apfelallergie ist vornehmlich das Eiweiß „mald1“ verantwortlich. Dieses ist in neueren Apfelsorten wie Braeburn, Elsta, Golden Delicious Gala und Granny Smith in höherer Konzentration vorhanden.

In alten Apfelsorten wie Boskop, Jamba oder Idared steckt hingegen weniger davon. Diese werden daher auch manchmal von Allergikern vertragen. Dennoch solltest du während der Schwangerschaft keine Experimente wagen und – wie auch dann, wenn du nicht schwanger bist – dich als Allergikerin nur vorsichtig und nach ärztlichem Rat an den Apfel heranwagen.

Gut zu wissen: Durch das Erhitzen, beispielsweise beim Kochen oder Backen, verändert sich die Eiweißstruktur des Apfels und „mald1“ stuft dein Körper dadurch nicht mehr als gefährlichen Fremdstoff ein, den es zu bekämpfen gilt. Das ist nämlich der Zweck einer allergischen Reaktion.

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Neben Äpfeln tummelt sich noch manch andere Obstsorte im Supermarkt, die dich und dein Baby in der Schwangerschaft mit einer ganzen Flut wertvoller Nährstoffe versorgt. Viele von ihnen lassen sich wunderbar mit Äpfeln kombinieren. Zu unserem Lieblingsobst in der Schwangerschaft zählen:

Die meisten Obstsorten entfalten einen wunderbar süßen Geschmack auf der Zunge. Zu verdanken haben wir dies dem natürlichen Fruchtzucker, deren Gehalt von Obstsorte zu Obstsorte stark variiert. Frauen, die unter einer Schwangerschafts-Diabetes leiden, müssen während der Schwangerschaft jedoch ihren Zuckerkonsum genau im Auge behalten.

Apfelmus

Sie leiden temporär unter einer Stoffwechselstörung, da die Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend des Hormons Insulin produziert, das der Körper zum Verwerten und Abbau von Zucker benötigt. Das gilt zum einen für raffinierten Zucker, aber leider auch für Fruchtzucker. Im Vergleich zu beispielsweise Weintrauben sind Äpfel in der Schwangerschaft aufgrund ihres geringeren Fruchtzuckergehaltes aber die bessere Wahl.

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Äpfel kannst du in ganz unterschiedlichen Zubereitungsformen gönnen. Ob als Crumble, auf dem Pfannkuchen, als Apfelmus mit Joghurt oder auch als Bratapfel. Apfel kann aber auch herzhaft richtig köstlich schmecken. Versuche ihn doch einmal im Kartoffelsalat, mit geriebenen Möhren oder Radieschen als Salat oder zu Reibekuchen.

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Ich bin Rheinländerin, lebe aber seit vielen Jahren im Hamburger Exil. Mit meiner Tochter wage ich gerade spannende Expeditionen ins Teenager-Reich, immer mit ausreichend Humor im Gepäck. Wenn mein Geduldsfaden doch mal reißt, halte ich mich am liebsten in Küstennähe auf, je weiter nördlich, desto besser.Ein Apfel am Tag ist eine gute Grundlage, um sich gesund zu ernähren. Doch darf man Äpfel auch in der Schwangerschaft essen?

Nährstoffe Für Schwangere Durch Gesunde Ernährung

Man macht nichts falsch, wenn man sich jeden Tag einen Apfel gönnt. Das Obst enthält viele wertvolle Vitamine. Dazu zählen unter anderem das Provitamin A,  die für Schwangere wichtige Folsäure, viele B-Vitamine sowie Vitamin C und E. Rund 70 Prozent von ihnen sitzen in und unter der Schale, weshalb man sie ruhig mitessen kann.

Darüber hinaus sind im Apfel viele Mineralstoffe und Spurenelemente zu finden. Eisen, Magnesium und Kalium wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Der Apfel reguliert die Darmtätigkeit, senkt mittels Pektin den Cholesterinspiegel und wirkt sich laut einer Studie, die im European Respiratory Journal erschien, positiv auf die Lunge aus.

Schwangere

In der Schwangerschaft ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig, damit du und dein Baby ausreichend mit Nährstoffen und Vitaminen versorgt werdet. Dabei kann dir der Apfel durchaus behilflich sein. Zwar ist es sehr unwahrscheinlich, dass du dich durch das Obst mit Listeriose oder Toxoplasmose infizierst, dennoch sollte man auch den Apfel vor dem Verzehr gründlich abwaschen.  

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Wenn du mal Lust auf etwas Süßes hast, dann probiere es doch mal mit einem leckeren Stück Apfelkuchen oder mit Apfelmus, Apfelmarmelade oder Apfeltee. Die natürliche Süße hat schon so manch einen Heißhunger stillen können.

Frauen können in der Schwangerschaft bedenkenlos zum Apfel greifen. Er ist gesund und versorgt dich und dein Baby mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen. Das Einzige, worauf ihr achten solltet: Wascht das Obst vor dem Verzehr gründlich ab, um das Risiko, sich mit Listeriose oder Toxoplasmose zu infizieren, zu senken. Ansonsten wünschen wir dir einen guten Appetit!

Na, hat dir Apfel und Schwangerschaft: Darf man das Obst essen? gefallen, weitergeholfen, dich zum Lachen oder Weinen gebracht? Dann hinterlasse uns doch ein Like oder teile den Artikel mit anderen netten Leuten. Wir freuen uns sehr über dein Feedback – und noch mehr, wenn du uns auf Pinterest, Facebook, Instagram, Flipboard und Google News folgst.Viele Schwangere lieben Apfelmus: Es ist eine gute Alternative zu Süßigkeiten. Doch gleichzeitig enthält es recht viel Zucker. Allzu oft solltest du die Nascherei daher nicht genießen. In diesem Artikel erfährst du mehr zu Inhaltsstoffen, Eigenschaften und der passenden Aufbewahrung von Apfelmus.

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Keine Sorge – du darfst auch als Schwangere gerne Apfelmus essen. Am besten eignet sich dafür das selbstgemachte Apfelmus. Die in Äpfeln enthaltenen Vitamine bleiben zu großen Teilen auch beim Kochen bestehen. Denke jedoch daran, nicht zu viel der Nascherei zu essen. Ein Übermaß an Zucker könnte zu einer Schwangerschaftsdiabetes führen.

So wie der frische Apfel besitzt Apfelmus viele nützliche Wirkstoffe. Es besteht unter anderem aus Beta Carotin, Vitamin E, Vitamin C und mehreren B-Vitaminen. Zusätzlich umfasst die Inhaltsliste Calcium, Kalium, Folat und Magnesium. Der süße Leckerbissen macht sich damit gut als Nascherei in der Schwangerschaft.

BMEL

Beachten solltest du jedoch, dass der Gehalt an Vitamin C und Vitamin B6 beim Einkochen stark abnimmt. Dies liegt daran, dass beide Vitalstoffe nicht besonders hitzeresistent sind. Um ausreichend mit ihnen versorgt zu werden, solltest du daher noch auf andere, unverarbeitete Lebensmittel setzen. Wir würden dir außerdem empfehlen, die Schale bei der Zubereitung dranzulassen. In ihr ist der Großteil der Vitamine enthalten.

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Gute Nachrichten: Selbst beim Einkochen behalten die Äpfel den Großteil ihres Vitamingehalts. Beim Genuss von Apfelmus tust du damit also sowohl dir als auch deinem Baby etwas Gutes. So soll das Obst dafür sorgen, dass ungeborene Kinder später seltener an Atemwegserkrankungen leiden. Auch für dich ist das Essen von Äpfeln in jeglicher Form sehr gesund, denn sie regen deine Verdauung an. Dadurch kommt es bei dir seltener zu Verstopfung und ähnlichen Schwangerschaftsbeschwerden.

Da Apfelmus aus dem Supermarkt häufig eine hohe Menge an Zucker enthält, solltest du dieses nicht zu oft verspeisen. Du kannst die Leckerei jedoch auch selbst herstellen. Dadurch kannst du sichergehen, dass nicht mehr Zucker als nötig hinzugefügt wird. Es gibt auch Rezepte ganz ohne Zucker. Tipp: Füge am besten noch ein wenig Zimt hinzu. So schmeckt das Apfelmus noch besser – vor allem an Weihnachten.

Durch den enthaltenen Zucker kannst du Apfelmus bis zu drei Tage lang genießen. Du solltest es jedoch im Kühlschrank aufbewahren. Nutze dafür ein luftdicht verschließbares Gefäß. Ansonsten kann es schnell zu Schimmelbildung oder zur Vermehrung von Krankheitserregern kommen. Es kann sein, dass selbstgemachtes Apfelmus etwas schneller verdirbt als die Variante aus dem Supermarkt. Kontrolliere es daher vor dem Verzehr gründlich auf Schimmel.

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Selbstgemachtes Apfelmus ist eine super Nascherei für die Schwangerschaft. Es enthält weniger Zucker als die industrielle